Die wichtigsten Antworten zu den Aufgaben des VKE-Kosmetikverbands, aktuellen Branchenthemen und den Leistungen für Mitgliedsunternehmen auf einen Blick.

FAQ VKE-Kosmetikverband

Die Mitglieder des VKE-Kosmetikverbands sind nationale und internationale Hersteller sowie Distributeure von Prestige Beautyprodukten (Depotkosmetik). Das Produktspektrum umfasst insbesondere Parfums, Hautpflege, Make-up sowie Beauty-Tools.

Zu den Mitgliedsunternehmen zählen sowohl Hersteller mit Produktion in Deutschland als auch deutsche Tochtergesellschaften international tätiger Konzerne. Gemeinsam repräsentieren sie mehr als 250 Marken der selektiven Beauty und ein Marktvolumen von rund 2,5 Milliarden Euro (2024, Einverkauf in den Handel).

„Connect Beauty to grow“ steht für den Anspruch des VKE-Kosmetikverbands, die Akteure der Beauty Branche zu vernetzen und den Austausch zu fördern. Durch relevante Informationen, Dialogformate und Plattformen schafft der Verband Raum für Wissenstransfer, Zusammenarbeit und neue Impulse. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit der Branche zu stärken und nachhaltiges Wachstum zu sichern.

Mitglied werden können Hersteller und Distributeure selektiv vertriebener Kosmetik- und Duftmarken. Die genauen Voraussetzungen sind in der Satzung festgehalten. Interessierte Unternehmen können sich direkt an die Geschäftsstelle wenden.

Als Mitglied im VKE-Kosmetikverband profitieren Unternehmen von einem starken Netzwerk der Prestige Beauty sowie Zugang zu Informationen über Markt-, Trend- und Regulierungsentwicklungen. Der Verband fördert den direkten Austausch mit Entscheider:innen aus Industrie, Handel und weiteren Branchenbereichen und schafft Plattformen für Vernetzung und Wissenstransfer. Gleichzeitig vertritt der VKE die Interessen seiner Mitglieder gegenüber Politik, Handel und Medien, setzt sich für den Schutz von Marken und Innovationen sowie für fairen Wettbewerb ein und engagiert sich für verlässliche und zukunftsfähige Rahmenbedingungen. Durch ihre Mitgliedschaft stärken Unternehmen die gemeinsame Stimme der Prestige Beauty und gestalten so die Zukunft des Marktes aktiv mit.

Unternehmen, die die Arbeit und Zielsetzung des Verbands im Rahmen eines Sponsorings unterstützen möchten, können eine Mitgliedschaft im VKE-Förderkreis des VKE beantragen. Mit einer Mitgliedschaft im Förderkreis sind jedoch keine Mitglieds- oder Teilnahmerechte innerhalb des Verbands verbunden. Die Mitglieder des Förderkreises unterstützen den Verband VKE aus ideellen Gründen und ohne Gegenleistung.

Die Initiative „Ich bin keine Kopie! – #undupable“ ist eine gemeinsame Brancheninitiative des VKE-Kosmetikverbands und der Fragrance Foundation Deutschland. Im Mittelpunkt stehen die Wertschätzung und der Schutz geistigen Eigentums. Sie zeigt, dass erfolgreiche Marken, Produkte und Konzepte auf originären Ideen, kreativer Leistung, unternehmerischer Innovationskraft und langfristigen Investitionen basieren. Gleichzeitig rückt sie den Wert von Originalität ins Bewusstsein und wirbt bei Marken, Handel, Kreativschaffenden sowie Verbraucher:innen und für einen fairen Wettbewerb, der Innovationen fördert und schöpferische Leistungen respektiert.

Der VKE-Kosmetikverband bekennt sich zu einem offenen und fairen Wettbewerb. Kritisch bewertet werden jedoch Produkte, deren Geschäftsmodell gezielt auf der Nachahmung bekannter Marken, Designs, Düfte oder Produktkonzepte basiert. Innovationen, kreative Leistungen und die erheblichen Investitionen in Forschung, Entwicklung und Markenaufbau verdienen Schutz und Anerkennung. Originale schaffen Mehrwert für Verbraucher:innen, fördern Vielfalt und sichern die Innovationskraft der Branche. Für dieses Bewusstsein setzt sich der VKE ein und wirbt für einen verantwortungsvollen Umgang mit geistigem Eigentum sowie für Rahmenbedingungen, die Kreativität, Investitionen und fairen Wettbewerb nachhaltig stärken.

Gefälschte Kosmetikprodukte können erhebliche Gesundheits- und Sicherheitsrisiken mit sich bringen. Da meist nicht nachvollziehbar ist, wo, unter welchen Bedingungen und nach welchen Standards die Herstellung erfolgt, bestehen Gefahren hinsichtlich Inhaltsstoffen, Produktsicherheit und Wirksamkeit. Mögliche Folgen reichen von Hautreizungen und allergischen Reaktionen bis hin zu Entzündungen oder gesundheitlichen Schäden, etwa wenn ein vermeintlicher Sonnenschutz nicht den ausgelobten Schutz bietet. Zudem entsprechen Fälschungen meist nicht den strengen europäischen Anforderungen an Sicherheit, Qualität und Kennzeichnung. Verbraucher:innen können daher nicht darauf vertrauen, dass solche Produkte hygienisch einwandfrei, wirksam oder gesundheitlich unbedenklich sind. Originalprodukte hingegen unterliegen umfassenden Sicherheitsbewertungen und strengen gesetzlichen Vorgaben, die ein hohes Verbraucherschutzniveau gewährleisten.

Produkt- und Markenpiraterie schadet Unternehmen, Verbraucherinnen und Verbrauchern sowie dem Innovationsstandort Europa. Kreative Leistungen und Investitionen in Forschung, Entwicklung und Markenaufbau werden entwertet, während faire Wettbewerbsbedingungen untergraben werden. Gefälschte Kosmetikprodukte entsprechen häufig nicht den geltenden Sicherheits- und Qualitätsstandards und können gesundheitliche Risiken bergen. Zudem werden Verbraucher:innen über Herkunft, Qualität und Leistung der Produkte getäuscht. Hinter Produktfälschungen stehen ferner oft international agierende kriminelle Netzwerke.

Einer Orientierung gibt das VKE-Siegel „Autorisierter Online-Händler“ achten: Es wird nur an Händler vergeben, die neben ihrem Online-Shop auch ein stationäres Ladengeschäft betreiben und vertraglich von einem VKE-Mitglied zum Internetverkauf autorisiert sind.

Weitere Merkmale

  • Gütesiegel aktiv prüfen. Gütesiegel werden inzwischen häufig gefälscht. Deshalb sollte nicht nur das Vorhandensein eines Siegels, sondern auch dessen Echtheit überprüft werden. Ein echtes Trusted Shops Siegel verlinkt auf die offizielle Zertifikatsseite mit dem Status „Gültig“. Führt der Link auf eine andere oder unbekannte Internetadresse, ist Vorsicht geboten.
  • Pflichtangaben kontrollieren. Fehlende oder unvollständige Angaben zu Impressum, AGB oder Datenschutz sind klare Warnsignale. Auch ein Blick ins Handelsregister sowie eine kurze Onlinerecherche nach Erfahrungen mit dem Shop können helfen, unseriöse Anbieter zu erkennen.
  • Auf Bezahl- und Lieferoptionen achten. Shops, die ausschließlich Vorkasse anbieten, keine klaren Rückgabeoptionen ausweisen oder nur eingeschränkte Versandmöglichkeiten bieten, sollten kritisch geprüft werden. Seriöse Händler bieten transparente Informationen und sichere Zahlungsmethoden.

Die Nutzung des Siegels erfolgt auf Basis eines Lizenzvertrags zwischen dem VKE und dem Händler. Er dokumentiert die Einhaltung festgelegter Qualitäts- und Vertriebsanforderungen. Für Verbraucher:innen schafft das Siegel damit Orientierung und Vertrauen beim Kauf hochwertiger Beauty-Produkte im Internet.

Der Prestige Beauty Markt in Deutschland erzielte 2024 im Sell-In ein Volumen von knapp 2,5 Milliarden Euro.

Der VKE-Kosmetikverband ist die zentrale Anlaufstelle für alle Themen rund um die Produkte und Marken in den Segmenten Skin Care, Make Up und Fragrance in der hochwertigen Kosmetik. Wer mehr zu den Produkten, Marken und Ansprechpartnern im Segment der Selektiven Beauty wissen möchte, ist beim VKE-Kosmetikverband genau an der richtigen Stelle. Das gilt auch für alle branchenrelevanten regulatorischen Themen aus Brüssel wie z.B. EU-Kosmetikverordnung (inkl. Inhaltsstoffe, Kennzeichnung), die Produktsicherheitsverordnung (GPSR), die Verpackungsverordnung (PPWR), Green Claims und Empowering Consumers (EmpCo), die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (Urban Wastewater Treatment Directive, UWWTD / KARL) sowie weitere Anforderungen im Bereich der Nachhaltigkeits- und ESG-Regulierung.

Der VKE-Kosmetikverband begleitet und analysiert fortlaufend regulatorische Entwicklungen auf deutscher und europäischer Ebene und informiert seine Mitgliedsunternehmen frühzeitig über relevante Regulierungsvorhaben.

Zu den Themen zählten bzw. zählen unter anderem die EU-Kosmetikverordnung (inkl. Inhaltsstoffe, Kennzeichnung), die Produktsicherheitsverordnung (GPSR), die Verpackungsverordnung (PPWR), Green Claims und Empowering Consumers (EmpCo), die EU-Kommunalabwasserrichtlinie (Urban Wastewater Treatment Directive, UWWTD / KARL) sowie weitere Anforderungen im Bereich der Nachhaltigkeits- und ESG-Regulierung.

Zugleich bringt der VKE die Interessen und spezifischen Anliegen der Kosmetikindustrie in politische und regulatorische Entscheidungsprozesse ein und setzt sich für praktikable, verhältnismäßige und innovationsfreundliche Rahmenbedingungen ein

 

Die Richtlinie (EU) 2024/3019 regelt die Behandlung kommunaler Abwässer und sieht unter anderem eine vierte Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen vor. Der VKE-Kosmetikverband begrüßt den Ausbau der Abwasserreinigung und die Ziele des Gewässerschutzes.

Die Richtlinie (EU) 2024/3019 regelt die Behandlung kommunaler Abwässer und sieht unter anderem eine vierte Reinigungsstufe zur Entfernung von Mikroschadstoffen vor. Der VKE begrüßt den Ausbau der Abwasserreinigung und die Ziele des Gewässerschutzes.

Das Konzept der erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) in der Kommunalabwasserrichtlinie sollte grundsätzlich überdacht und zurückgenommen werden. Die Finanzierung der vierten Reinigungsstufe über die Abwassergebühren, wie sie bereits erfolgreich in der Schweiz umgesetzt wird, steht im Einklang mit der deutschen Finanzverfassung und den geltenden rechtlichen Anforderungen an Gebühren- und Abgabensysteme.

Sollte an einer verursacherorientierten Finanzierung festgehalten werden, ist zumindest ein substanzbasierter Ansatz vorzusehen, der alle tatsächlichen Eintragspfade von Mikroschadstoffen berücksichtigt und die jeweiligen Verursacher entsprechend ihres konkreten Beitrags zu deren Belastung angemessen an den Kosten beteiligt.

Der VKE-Treff ist die zentrale Netzwerk- und Dialogplattform der deutschen Prestige-Beauty-Branche. Einmal jährlich bringt die Veranstaltung Entscheider:innen und Entscheider aus Industrie, Handel, Medien und weiteren Stakeholder zusammen, um über Markttrends, regulatorische Entwicklungen und die Zukunft der Branche zu diskutieren. Hochkarätige Impulse, strategischer Austausch und wertvolle Networking-Möglichkeiten machen den VKE-Treff zu einem wichtigen Branchenevent. Der nächste VKE-Treff findet am 8. September in Düsseldorf unter dem Motto „Shaping the Future of Beauty“ statt. Weitere Informationen und Anmeldemöglichkeiten finden Sie hier: VKE-Treff 2026

Der Good Beauty Summit richtet sich an Entscheider:innen aus Industrie und Handel, die sich mit Nachhaltigkeit bzw. ESG-Themen in der Beauty-Branche befassen. Die Veranstaltung wurde 2022 als „Green Beauty Summit“ ins Leben gerufen und seither zum „Good Beauty Summit“ weiterentwickelt. Der nächste Summit findet am 9. September in Düsseldorf statt. Für weitere Informationen und die Anmeldung klicken Sie bitte hier.

VKE-Connect umfasst digitale Formate und Präsenzveranstaltungen des VKE-Kosmetikverbands, die den fachlichen Austausch zu aktuellen Branchenentwicklungen fördern. Im Fokus stehen für die Mitgliedsunternehmen relevante Themen wie neue gesetzliche Vorgaben, Digitalisierung, Künstliche Intelligenz sowie weitere Entwicklungen mit Auswirkungen auf das Geschäft. Die Teilnehmenden profitieren von fundierten Expertenimpulsen, praxisnahen Einblicken und dem Austausch mit Branchenkolleg:innen. Die Formate finden Sie auf unserer Webseite unter „Events“.

Die Good Beauty Week ist eine jährlich stattfindende Initiative der selektiven Beautybranche. Auf Grund der Teilnahme aller relevanten Retailer und der wichtigsten Marken der Branche handelt es ich hier um die größte Multibrandaktivierung in Beauty. Ziel der Good Beauty Week ist es, den Verbraucherinnen und Verbrauchern die nachhaltigsten Konzepte der selektiven Beauty zu präsentieren und deren Vorteile näherzubringen und das Bewusstsein für die Nachhaltigkeit in der Beauty zu stärken.